FAQ Datentechnik

Nachfolgend finden Sie eine umfangreiche FAQ-Sammlung mit den am häufigsten gestellten Fragen zu Produkten aus unseren Produktbereichen.

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Cat.6A isoPassive GeräteAktive GeräteAC WLANPoEline21®POF
1. Wo ist der Unterschied zwischen 6A und 6A?

In den normativ geforderten Grenzwerten. Die von der ISO/IEC (Europa) geforderten Grenzwerte (tiefgestelltes A) liegen über denen der EIA/TIA. Beide Standards sind für 10GBit geeignet, Cat.6A bietet höhere Systemreserven.

2. Was nehme ich wann?

Generell ist die ISO/IEC bindend für Planungen innerhalb Europas. Bei Neuplanungen sollten zudem ohnehin immer die höchsten Normanforderungen im Vordergrund stehen um eine größtmögliche Planungssicherheit für die Zukunft zu gewährleisten = Cat. 6A.

3. Welchen Vorteil bietet mir 6A generell?

Generell sind Cat.6A und Cat.6A – Produkte für 10Gigabit – Anwendungen geeignet. Cat. 6A – Produkte bieten größere Systemreserven und garantieren ein sauberes Produktzusammenspiel im „Mix and Match“. D.h. im Produktmix von Komponenten unterschiedlicher Hersteller.

4. Welchen Vorteil bietet mir 6A bei Rutenbeck?

Durch den patentierten Buchsenaufbau bieten Rutenbeck – Produkte seit jeher größere Systemreserven als viele Wettbewerber. Und sind dadurch auch im "Mix und Match“ geeignet. Zudem sind alle Rutenbeck Cat.6A – Produkte bereits geeignet für PoE+ und fehlstecksicher bei RJ11/12 – Steckern. Weiterhin zeichnen sich die Komponenten mit einer höheren Steckzyklenzahl gegenüber der Norm aus. Mind. 1000 Steckzyklen können garantiert werden (..normativ sind 750 gefordert).

5. Was ist „Fehlstecksicherheit?

Seit Einführung von Cat.6 – Produkten (ab 250MHz) sind normativ ausschließlich RJ45-Stecker zulässig. Gerade kleinere, 4- oder 6-polige Stecker können die Übertragungseigenschaften nachhaltig zerstören oder sogar die Buchsen mechanisch ruinieren. Rutenbeck Cat6A iso – vertragen versehentliches Stecken von kleineren RJ11/12 – Steckern problemlos und sind damit „fehlstecksicher“. Normativ hinterlegt ist dieser Begriff nicht.

1. Wie schließe ich eine Cat.-Dose richtig an?

Siehe dazu "Auf Draht", Ausgabe 4/99/9 (1999_9.pdf), die dieses Thema ausführlich beschreibt und bebildert. Aktuelle Produktvideos finden Sie auf unserer Homepage im Bereich „Visuelle Präsentationen“ oder bei YouTube unter dem Suchbegriff „Rutenbeck".

2. Ist mit den Cat.-Dosen Cabel-Sharing möglich und wie geht das?

Beim Cabel-Sharing werden beiden Ausgänge einer Datendose mittels nur eines Datenkabels angeschlossen. 2 Adernpaare – orange/weiß (an Klemme 1/2) sowie grün/weiß (an Klemme 3/6) – werden für die eine Buchse – blau/weiß (an Klemme 1/2) und braun/weiß (an Klemme 3/6) für die andere verwendet. Diese Belegungsvariante lässt aber lediglich Anwendungen bis 100BaseT = 100 Mbit/s zu.
Gigabit-Ethernet-Anwendungen sind damit nicht möglich. Die aktuelle Norm verlangt den Anschluss aller 8 Adern für eine Buchse. Wird, wie beim Cable-Sharing zwangsläufig, davon abgewichen, ist die Dose in jedem Fall entsprechend zu kennzeichnen/beschriften. Generell empfiehlt sich für Cabel-Sharing der Einsatz von geeigneten Adaptern. Diese Adapter finden Sie in unserem Programm unter der Artikelbezeichnung T-ADAP (Art.Nr. 135 106 04 / 05 / 06.

3. Kann ich die Cat.-Dosen mit Patchpaneln anderer Hersteller kombinieren (bzw. umgekehrt)?

Ja, bei Auswahl der jeweils zu kombinierenden Komponenten ist aber auf die richtige Übertragungsbandbreite zu achten. Dies ist an der Category-Kennzeichnung (z. B. Cat.5e/Cat.6A o. ä.) des jeweiligen Produktes zu erkennen. Für Rutenbeck-Produkte finden Sie hier alle notwendigen Zertifikate.

4. Worin unterscheiden sich die Farbbelegungen und welche ist richtig?

Die unterschiedlichen Farbkennzeichnungen nach EIA/TIA 568 A oder B unterscheiden sich lediglich bei zwei Paarkombinationen;
Variante A: Adernpaar weiß/grün auf Klemme 1/2 , Adernpaar weiß/orange auf Klemme 3/6
Variante B: Adernpaar weiß/orange auf Klemme 1/2 , Adernpaar weiß/grün auf Klemme 3/6
Variante B ist die in Europa empfohlene, aber nicht durchgängig verwendete. Keine der Varianten bringt dabei übertragungstechnische Nachteile, "richtig" oder "falsch" gibt es also nicht. Es ist beim Anschluss aber zwingend darauf zu achten, dass an beiden Seiten (Patchpanel und Dose) nach der gleichen Variante aufgelegt wird! Ist die Herstellerkennzeichnung einer Komponente nicht eindeutig, hinterfragen Sie diese, um Fehler in der Installation zu vermeiden. Siehe dazu auch Auf Draht, Ausgabe 1/2000/10 (2000_10.pdf).

5. Warum hat die Rutenbeck-Datendose bzw. das Patchpanel keine separate Zugentlastung wie in der Norm gefordert?

Beides, Zugentlastung wie Schirmung, werden bei Rutenbeck Datentechnikprodukten über patentierte Klemmen mit Doppelfunktion abgedeckt. Die Klemmen besitzen unterschiedliche Bereiche für Zugentlastung und Schirmaufnahme, die sich beim Festschrauben flexibel auf die unterschiedlichen Höhenverhältnisse anpassen können. Die konstruktive Ausführung sichert auch den Aufbau einer 360°-Rundumschirmung.

6. Darf ich die Cat.-Dose mit 230-V-Geräten in der UP-Installation direkt nebeneinander setzen?

Ja, wenn für die 230-V-Geräte ein Berührungsschutz nach DIN VDE 0620/05.92 eingehalten wird. Im Zweifelsfall ist dies beim Hersteller zu erfragen. In anderen Fällen ist ein Mittenmindestabstand von 80 mm einzuhalten. Siehe dazu auch die Auf Draht 2/2002/18 (2002_18.pdf).

7. Passt die Rutenbeck-Dose unter die Designabdeckung des Herstellers "XYZ"?

Ja, alle Rutenbeck-Installationsdosen passen zu den Designabdeckungen aller namhaften Hersteller.

8. Darf ich die REG-Geräte in der Unterverteilung mit anderen 230-V-Geräten kombinieren? Was muss ich ggf. beachten?

Rutenbeck-REG–Geräte können und dürfen in der Unterverteilung direkt neben 230-V–Geräten installiert werden, da sie der Isolationsklasse II entsprechen. Bei der Zuführung der Datenkabel ist, wie bei allen SELV-Leitungen üblich (z. B. EIB/Sprechanlage usw.), auf einen Mindestabstand von 10 mm zu benachbarten 230-V-Leitungen zu achten. Ist dies nicht möglich, ist eine zusätzliche Abschottung erforderlich.

9. Wie kann ich ISDN in die strukturierte Verkabelung einschleifen?

Zur Umwandlung einer ISDN-Busstruktur in die für die strukturierte Verkabelung benötigte Sternstruktur werden ISDN-Sternverteiler verwendet. Diese werden an den ISDN-NTBA angeschlossen und bieten je nach Ausführung mehrere Ausgänge in RJ45-Bauform, die mit handelsüblichem Patchkabel direkt auf einen Port eines Patchpanels geleitet werden können. Ob und in welcher Form Abschlusswiderstände erforderlich werden, ist vom Aufbau des Sternverteilers abhängig und ggf. beim Hersteller zu erfragen (Siehe dazu auch die Broschüre (ISDN-Grundlagen.pdf).

10. Wo schließe ich am REG-Patchpanel die Erde an?

Beim Anschluss einer "Erde" an einem Patchpanel muss man zwischen der Erdung und der Schirmung unterscheiden.
Aus sicherheitstechnischen Gründen (PE) muss man elektrische Betriebsmittel erden, bei denen die Schutzklasse I (Schutzerdung) angewendet wird. Der Switch und das Patchpanel sind Reiheneinbaugeräte (REG), die nach DIN VDE der Schutzklasse II (Schutzisolierung) entsprechen müssen. Somit darf an diesen Geräten kein Schutzleiter angeschlossen werden.
In der DIN EN 50173 (Norm für strukt. Verkabelung) werden bestimmte Übertragungseigenschaften für Datenleitungen gefordert. Diese Norm fordert keinen Schirm, der eine bestimmte "Güte" aufweist. Um die geforderten Übertragungseigenschaften zu erreichen, müssen EMV-Störungen von den Leitungen "ferngehalten" werden, was jedoch i. d. R. durch einen Schirm sichergestellt wird. Er wird mit dem Erdpotenzial verbunden, um die Störströme abzuleiten. In größeren Installationen werden die Patchpanels in den 19"-Schränken geerdet. Das geschieht hauptsächlich, um einen Potenzialausgleich herzustellen. Zusätzlich wird der Schirm der Leitung über die Anschlussdose mit dem Schirmkontakt der Netzwerkkarte im PC und diese über das PC-Gehäuse mit dem Schutzleiter der Elektroinstallation verbunden. Dadurch können Störströme abgeleitet werden.
Durch diese "2-Punkt-Erdung" kann es aber auch vorkommen, dass Ausgleichsströme über den Schirm fließen (wenn das Potenzial des Potenzialausgleichsleiters am Patchpanel zu stark von dem des "Schutzleiters" an der Anschlussdose abweicht). Solche Ströme stören selbstverständlich auch die Datenübertragung – wegen der Nähe des Stromes zu den Sende-/Empfangsadern sogar sehr stark (Abstand Schirm -->Ader).
Eine Verbindung des Patchpanels mit einem Schutz-, Potenzialausgleichs- oder Erdleiter ist also nicht vorgeschrieben. Der störungsfreie Betrieb eines Netzwerkes wird durch die Ableitung der Störströme über den Schirm --> Dose --> PC --> Schutzleiter an die angeschlossenen PCs sichergestellt. Deshalb kann in kleinen Netzen auf den Anschluss einer "Erde" an das Patchpanel verzichtet werden.

11. Warum haben die Datendosen keine Schraubklemmen?

In Datendosen wird eine Schneidklemm-Technik bevorzugt, da diese deutliche Vorteile hinsichtlich der Langzeitstabilität der Verbindung garantieren. So ist die hergestellte Verbindung z.B. gasdicht und damit dauerhaft zuverlässig. Siehe dazu auch "Auf Draht", Ausgabe 2/2000/11 (2000_11.pdf).

12. Warum haben die Datendosen ein Zinkdruckgussgehäuse?

Zinkdruckguss hat unter schirmungstechnischen Gesichtspunkten die besten Eigenschaften. Zudem ist diese Lösung mechanisch sehr stabil, so dass bei der Verarbeitung keinerlei mechanische Verformungen/Veränderungen auftreten können und somit die übertragungstechnischen Eigenschaften der Datendose vollständig beibehalten werden.

13. Systemanbieter gewähren Garantie zwischen 10 Jahren und lebenslang, wie steht Rutenbeck dazu?

Zunächst sollte man bei diesen Garantiefragen einmal bedenken, dass es sich ausschließlich um Zusagen für die Übertragungseigenschaften einer Strecke handelt und nicht um Produktzusagen. „Abgenutzte“ Produkte, z. B. Buchsen nach Erreichen der max. Steckzyklen oder durch Falschnutzung (fälschlicherweise ein RJ11/12-Stecker statt RJ45) fallen nicht darunter. Auch Rutenbeck gewährt eine Garantie von 25 Jahren unter den genannten Aspekten. Dabei beinhaltet diese Zusage, dass sich die Eigenschaften der Übertragungsstrecke nicht durch Einfluss unserer Produkte innerhalb dieses Zeitraumes verändern werden. Ein entsprechendes Zertifikat finden Sie im Downloadbereich.

14. Wo finde ich bei Rutenbeck Linktests zum Produkt xyz mit Kabel zyx?

Nirgendwo! Rutenbeck-Produkte entsprechen alle den normativen Anforderungen an die jeweilige Kategorie und können mit beliebigen anderen Produkten mit mindestens identischer Kategorieanforderung kombiniert werden. Nach heutigen Kenntnissen gibt es dabei keine Produktkonstellation mit Fremdherstellern, die wir ausschließen müssten. Typische Linktests mit jeweils ausschließlich Rutenbeck-Produkten (Panel, Dosen, Module) finden Sie im Download. Diese geben einen Eindruck über die in der Praxis erreichbaren Werte unter realistischen Bedingungen.

15. Wo bekomme ich GHMT-Zertifikate für Rutenbeck-Produkte her?

Über www.rutenbeck.de im Bereich „Zertifizierungen“ bei den jeweiligen Produkten. Rutenbeck unterhält zudem ein eigenes Labor für entwicklungsbegleitende Messungen, Produktzertifizierungen uvm. Diese Messungen beinhalten neben der Prüfung der elektrischen und übertragungstechnischen Normanforderungen auch die Sicherheit, dass gleichzeitig z. B. auch maßliche Aspekte und Normen berücksichtigt werden, was durch externe Institute häufig nicht gewährleistet werden kann. Zudem werden fortlaufend fertigungsbegleitende Prüfungen durchgeführt, um zu jeder Zeit eine gleich bleibende Übertragungsqualität garantieren zu können. Externe Prüflabore könnten diese Ergebnisse nur unterstützen, aber sonst keine Vorteile bieten und den Hersteller zudem nicht der Haftung und Verantwortung entbinden. Die Prüfverfahren sind im Detail ohnehin normativ beschrieben und daher auch in der Regel bei allen Anbietern identisch. In schwierigen Fällen sind Besonderheiten mit „freien“ Anbietern abgestimmt, so dass keine Diskussionen über Verfahrenstechniken auftreten sollten.

16. Braucht man denn zukünftig noch andere Anschlusskomponenten als Cat.6A?

In den meisten „einfachen“ Anwendungen, z. B. im Privathaus oder kleineren Büroumgebungen sind 10Gigabit – Anwendungen nicht erforderlich. Hier sind „Gigabit – Installationen“ völlig ausreichend. Komponenten ab der Cat.5e (100MHz) erfüllen diese Anforderungen, sind aber bei den meisten Herstellern durch Produkte der Cat.6/ClassE abgelöst worden. Diese sind für Bandbreiten bis 250MHz und Gigabit-Anwendungen geeignet. Die 250MHz bieten höhere „Installationsreserven“ als 100 MHz – Produkte. Zudem sind damit auch die messtechnischen Anforderungen viel einfacher einzuhalten. Auch unter ggf. erschwerten Installationsbedingungen. Hinzu kommt, dass diese Cat.-Dosen aus dem Hause Rutenbeck geeignet sind, beliebige RJ-Stecker (RJ11/12/45) sicher zu kontaktieren, ohne Zerstörung oder Beschädigung im Buchsenbereich. Genau die richtige Dose in allen Anwendungen, in denen der Kunde selbst „schaltet und waltet“, wie z. B. im Privathaus oder kleineren Büroumgebungen. Versehentliche Falschsteckungen haben hier keinerlei Auswirkungen auf die Anschlusskomponenten. Im Bereich Cat.6A sieht dies anders aus. RJ11/12-Stecker sind hier normativ ausdrücklich nicht zugelassen und führen ggf. zu Schädigungen/Zerstörungen im Buchsenbereich.

17. Warum verwendet Rutenbeck bei modularen Cat.-Dosen die TAE-Abdeckung und nicht die UAE-Abdeckung?

Die TAE-Abdeckung gibt es seitens aller Schalterhersteller in allen Programmen und Farben, so dass bei den TAE-Abdeckungen eine flächendeckend durchgängige Lösung geschaffen wurde. Zudem sind Universalmodule und die Montagadapter so optimiert, dass bei der Kabelzuführung in den Montagedosen (Kanal, Unterflur, REG usw.) unzulässige Biegeradien oder Knicke des Kabels bewusst vermieden werden können – mit nur einer Modulvariante für alle diese Einbausituationen. Hinzu kommt die häufige Marktanforderung nach Staubschutzkappen vor den Buchsen. Diese sind bei Rutenbeck generell in das Modul integriert, da es seitens der Schalterhersteller kaum Lösungen mit Integration in die UAE-Zentralstücke gibt. In Kombination mit den TAE-Abdeckungen bzw. dem Rutenbeck-Dreifach-Zentralstück kann die Staubschutzkappe durchgängig auch in Verbindung mit den unterschiedlichen Schalterdesigns verwendet werden.

18. Kann man Rutenbeck-Universalmodule auch in Moduladaptern anderer Hersteller einsetzen?

Prinzipiell kein Problem. Das Universalmodul UM-A passt dabei in alle Modulausschnitte mit so genannten „Keystone-Maßen“ (19,4 x 14,9 mm, bei mind. 1,2 mm Wandstärke) Dieses Öffnungsmaß ist weltweit standardisiert. Im Einzelfall empfiehlt sich aber immer im Vorfeld ein Montageversuch, da sich die Modulrastpunkte der Anbieter trotz gleicher Ausschnittmaße unterscheiden können und das Universalmodul dann nicht halten würde. Ebenso sollte berücksichtigt werden, wie sich die Kabelzuführung und Montagesituation nach Einbau in den Montageadapter ergibt, um beim Zusammenbau in die Montagedose auch eine praktikable Lösung zu erreichen. Wie immer bei der Auswahl von Anschlusskomponenten der Datentechnik.

19. Wie installiere ich Rutenbeck-Universalmodule Unterputz?

Speziell für die Up-Montage wurde von Rutenbeck ein Montageadapter entwickelt, der für die Installation von Universalmodulen auf handelsüblichen Up-Installationsdosen die optimale Lösung darstellt. Dennoch sollte die Montage möglichst niemals in einer "einfachen" Up-Montagedose vorgesehen werden, da hier nicht ausreichend Platzreserven für die Kabelaufnahme/-führung besteht. Besser ist es z. B. in Verbindung mit einer durchgängigen doppelten Up-Installationsdose! Auch hierbei bietet die biegeradienoptimierte Kabelzuführung Vorteile, um Knicke im Kabel zu vermeiden. Gleichzeitig kann das bei der Modulmontage benötigte, überschüssige Kabelgut dort problemlos "verstaut" werden. Generell empfiehlt es sich, eine Up-Dose mit ausreichend Platz bei nur einem frontalen Montageauslass zu wählen (z.B. Kaiser Elektronikdose). Damit entfällt das lästige Verschließen nicht benötigter Montageauslässe mit teuren Blindplatten in Mehrfach-Rahmenkombinationen der Schalterhersteller.

20. Wie realisiere ich eine "saubere" Cat.6-Ap-Lösung?

Am besten modular mit der neuen, modularen Ap-Lösung!
Hier sind sogar bis zu 3 Anschlusspunkte möglich. Die Kabelzuführung kann aus beliebigen Richtungen erfolgen und die Abdeckung ist "neutral" im Bezug auf das Schalterdesign.

21. Warum haben die Anschlussdosen keine Spreizkrallen mehr?

Spreizkrallen sind in jedem Fall nur als "Hilfsbefestigung" gedacht und können die normativ geforderten, mechanischen Belastungen eines Up-installierten Gerätes nicht abfangen. Dementsprechend muss eigentlich jedes Up-Gerät an den dafür vorgesehenen, in den Dosen integrierten Schraublöchern befestigt werden. Die Spreizkrallen dienen nur zur Fixierung vor der Schraubmontage.
Durch Zunahme der Funktionalität vieler Up-Geräte, gerade im Elektronikbereich und dem damit erforderlichen Kabelgut, lassen viele Hersteller elektronischer Geräte die Krallen bereits seit Jahren weg, um Platz in der Up-Dose zu gewinnen (z. B. alle KNX/EIB-Geräte). Im Bereich der Datendosen ist das Platzproblem durch die recht starren und dicken Dateninstallationskabel ebenso vorhanden. Spreizkrallen allein vermögen die auftretenden Kräfte der Dose nicht zu halten und rauben zudem wertvollen Montageraum. Da zwischenzeitlich alle im Markt befindlichen Up-Dosen für Schraubbefestigung vorgesehen sind, stellt das Weglassen der Spreizkralle heute kein Problem mehr dar.

1. Kann ich mehr als 5 Datenendgeräte über einen REG-Switch betreiben?

Das Master-Slave-System der neuen REG-Switches SRM/SRS erlaubt eine Erweiterung von 5 auf 10 Datenausgänge (Ports) durch einfaches Zusammenstecken von Master und Slave an der seitlichen Schnittstelle.
Um die Anzahl der an einem REG-Switch betreibbaren Datenendgeräte zu erhöhen, werden diese "kaskadiert". Dazu wird beim SR 5 ein beliebiger RJ45-Ausgang (Port) mit dem eines anderen SR 5 verbunden. Dazu kann ein beliebiges Patchkabel verwendet werden, dessen Type der Switch erkennt (z. B. gekreuztes Kabel) und sich darauf einstellt. Einen separaten Uplink-Port, wie von anderen Herstellern bekannt, gibt es nicht.

2. Was/wie muss ich am Switch programmieren?

Eine Programmierung des Switches ist nicht erforderlich, die Betriebsparameter stellen sich automatisch auf Ihr Netzwerkumfeld ein.

3. Wo ist am Switch SRM/SRS der Uplink-Port?

Jeweils die rechten Ports (Port5) sind als Gigabit-Uplink-Ports ausgelegt.

1. Was ist PoE?

PoE steht für Power over Ethernet. Bei diesem Verfahren wird zusätzlich zu den Daten noch die Leistung für die Endgeräte übertragen. Dies sind bis zu ca. 15W (..bei 48V).

2. Wofür brauche ich PoE?

Bei PoE entfallen die sonst noch zusätzlich erforderliche 230V-Steckdose und damit auch die Netzteile der Endgeräte. Dadurch können z.B. PoE – Kameras wesentlich einfacher und flexibler an der Decke platziert werden.

3. Wo ist der Unterschied PoE – PoE+

PoE+ ist der neue, ausgeweitete PoE – Standard. Dabei werden bis zu ca. 30W zusätzlich zu den Daten übertragen.

4. Welche PoE - Endgeräte gibt es?

Dies sind in erster Linie PoE-Kameras, IP-Telefone, WLAN – Accesspoints, Mediaplayer uvm...

5. Was muss ich bei der PoE – Produktauswahl beachten?

Bei 15W bzw. 30W die nicht nur über die Kabel sondern auch über die Buchsen- und Steckerkontakte übertragen werden müssen, müssen diese Kontakte auch dafür ausgelegt sein. Sonst zerstört der der Funke, der sich beim Ziehen des Steckers unter Last immer bildet, die Kontaktoberfläche und beeinträchtigt damit die Übertragungseigenschaften nachhaltig. Lassen Sie sich die PoE (+) – Tauglichkeit immer vom Hersteller der Produkte garantieren. Rutenbeck – Produkte erfüllen alle aktuellen Anforderungen an PoE / PoE+!

6. Wie kommen Strom und Spannung an das PoE - Endgerät

Entweder es werden PoE – fähige Switche eingesetzt. Diese speisen gleichzeitig zu den Daten die vom Endgerät geforderte Leistung ein. Oder man verwendet sogenannte Midspan – Lösungen. Das sind spezielle Patchpanel, die ein Zusammenführen von PoE und Daten auf eine Strecke erlauben. Vorhanden Switche, Router usw. können weiter verwendet werden.

1. Geht line21® auch mit allen Funktionen meiner Telefonanlage?

Die gemeinsame Übertragung von Daten und Telefonie auf einer Leitung funktioniert ausschließlich in Verbindung mit analogen Telefonanwendungen. Wird die in Frage kommende Telefonanlage mit analogen Telefonen betrieben, so bleiben alle Funktionen, die über diese Anlage verfügbar sind, erhalten.

2. Kann ich in einem z. B. 8-adrigen Kabel line21® und ISDN kombinieren/parallel übertragen?

Ja, das Übertragen weiterer Dienste in benachbarten Adern – auch eines gemeinsamen Kabels – ist problemlos möglich.

3. Wie kann ich line21® im Vorfeld ausprobieren?

Bitte fragen Sie unsere regionalen Vertretungen oder wenden Sie sich an unsere technische Hotline. Testgeräte können Ihnen auf diesem Wege im Vorfeld leihweise zur Verfügung gestellt werden. -> Kontakt

1. Welche Kabeltypen/Durchmesser werden verwendet?

Alle DATALIGHT® – Geräte besitzen einen Anschluss für ein 2,2mm Duplex – Kabel. Diese sind mechanisch stabiler als andere Lösungen und damit optimiert für den „professionellen“ Einsatz. Zum Bsp. Beim Einziehen in Installationsrohr oder bei der Up-Verlegung.

2. Sind Geräte mit 2,2mm und 1,5mm – Anschluss untereinander kombinierbar?

DATALIGHT® – Endgeräte sind nicht direkt mit älteren 1,5mm POF-Geräten kombinierbar. Sollte bereits eine Verkabelung auf Basis eines 1,5mm Kabels vorhanden sein, so kann mittels eines preisgünstigen mechanischen Verbinders ein Übergang geschaffen werden.

3. Sind die Kabel bei einer mechanischen Beschädigung reparabel?

Zur Behebung von Kabelbrüchen gibt es preiswerte „DATALIGHT®-Lüsterklemmen“ = Verbinder.

4. Darf ich DATALIGHT® - Leitungen mit 230V-Leitungen kombiniert verlegen?

DATALIGHT®- und 230V-Leitungen dürfen direkt nebeneinander, auch z.B. kombiniert in einem Installationsrohr oder der Unterverteilung verlegt werden, Da kein elektrisches Potential übertragen wird ist dies zulässig.

5. Kann/Darf ich DATALIGHT®-Strecken über die max. Längen hinaus verlängern?

Zur Verlängerung einer Strecke wird einfach eine zweite Strecke aufgebaut und der Ausgang der 1.Strecke in die zweite eingespeist.

6. Wie hoch ist die Leistungsaufnahme der POF-Komponenten?

Alle aktiven DATALIGHT®-Komponenten haben eine Standby-Leistung ≤ 1W. Im Sendebetrieb überschreitet die Leistung 2W nicht. Damit sind die Geräte deutlich sparsamer als z.B. WLAN oder dLAN - Geräte, die im Standby- und Sendebetrieb deutlich höhere Kosten erzeugen ( 5 – 30 W). DATALIGHT® – Geräte sind damit auch unter dem Gesichtspunkt „Green IT“ einsetzbar. Zudem schonen die Plastikfasern die Kupfer Ressourcen. Und sind unabhängig von der Kupfernotierung.

7. Sind DATALIGHT®-Lösungen normiert?

POF-Fasern sind in Analogie zur Glasfaser normiert. Die DATALIGHT® –Lösungen entsprechen dabei der Kategorie OP1 (Stepindex – POF) bei Reichweiten von 50-100m. Weiterhin sind die verwendeten Übertragungsprotokolle gemäß IEEE zwischenzeitlich ebenfalls für 100Mbit/s und 1000Mbis/s standardisiert.

8. Wie prüfe ich DATALIGHT®-Strecken?

In kleineren Anwendungen reicht es bei der Installation der Kabel mit einer einfachen Taschenlampe in ein Faserende hinein zu leuchten. Sieht man das Licht am anderen Ende, ist die Faser einwandfrei i.O..Nach Anschluss der Endgeräte, zeigen die LED´s an den Geräten die einwandfreie Funktion der Strecke an. Zwischenzeitlich gibt es auch Pegelmeßgeräte die das Einmessen der Strecke ermöglichen, falls gewünscht.

9. Gibt es Kompatibilität zu anderen Herstellern im Markt und wie ist das gewährleistet?

Alle Hersteller die Geräte unter der Wort-/Bildmarke „DATALIGHT®“ vertreiben garantieren dabei uneingeschränkte Kompatibilität der jeweiligen Geräte und Lösungen untereinander. Dazu gehören heute auch Lösungen der Hersteller Fränkische Rohrwerke, Albrecht Jung und attento Systems.

10. Geht auch analoge Telefonie/ISDN über DATALIGHT®?

Über DATALIGHT® sind ähnlich wie bei WLAN oder dLAN – Anwendungen nur Ethernet – basierte, digitale Anwendungen übertragbar. IP-Telefonie stellt damit genauso wenig ein Problem dar wie IP-TV (Fernsehen über IP wie z.B. „Sky“.

11. Gibt es DATALIGHT® mit Gigabit-Datenrate?

Gigabit Endgeräte sind werden ab Herbst 2015 im Markt verfügbar werden.

12. Wie ist der Aufbau einer Duplex Faser?

Die Duplex Faser besteht aus der Polymerfaser, der Reflexionsschicht und dem Schutzmantel. Die Polymerfaser aus dem Material PMMA (Plexiglas) ist 1 mm dick und hat mit Mantel einen Außendurchmesser von 2,2 mm.

13. Welche Netzanwendungsklasse erfüllt DATALIGHT®?

Zuerst ist zu sagen, dass die Klasse nicht mit der Kategorie verglichen werden kann. Die Klasse bezieht sich auf die Verkabelungsstrecke und die Kategorie auf Komponenten. DATALIGHT® wird in die Klasse D eingestuft. Klasse D bist geeignet für Datenraten bis 1 Gbit/s.

14. Ist die Faser für den Einsatz im Freien geeignet?

Die POF-Leitung wird ohne UV-Stabilisator hergestellt, somit ist sie ohne zusätzlichen Schutz nicht für den Einsatz im Freien geeignet.

15. Welche Unterputzdosen werden für die DATALIGHT® Installation benötigt?

Die Unterputzgeräte passen in eine handelsübliche Up-Installationsdosen. Generell sind in Schalter-/Abzweigdosen mit einer Tiefe von 65mm zu bevorzugen.

16. Wie werden netzwerkfähige Endgeräte über DATALIGHT® miteinander verbunden?

Die optischen Signale werden über die aktiven DATALIGHT® Medienkonverter/Switches in elektromagnetische Signale umgewandelt. Über die RJ45 Anschlüsse (Ethernet Ports) der Endgeräte können alle netzwerkfähigen Endgeräte an die DATALIGHT® Strecke angeschlossen werden.

17. Was muss beim Einsatz des Cutters bei der DATALIGHT® Installation beachtet werden?

Der Cutter kann erfahrungsgemäß bis zu 20-mal benutzt werden. Sobald eine Deformierung der Klinge sichtbar ist, wird von der Weiterbenutzung abgeraten, da dies zu einer höheren Dämpfung führen könnte.

18. Wie kann über DATALIGHT® auf das Internet zugegriffen werden?

Im Regelfall wird ein DATALIGHT®-Switch oder Medienkonverter über den Ethernet Port (RJ45) direkt am Router angeschlossen. Von dort aus haben anschließend alle Geräte im Netzwerk Zugriff auf das Internet.

 
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