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FAQ DATA

Nachfolgend finden Sie eine umfangreiche FAQ-Sammlung mit den am häufigsten gestellten Fragen zu Produkten aus unseren Produktbereichen.

Cat.6A iso

In den normativ geforderten Grenzwerten. Die von der ISO/IEC (Europa) geforderten Grenzwerte (tiefgestelltes A) liegen über denen der EIA/TIA. Beide Standards sind für 10GBit geeignet, Cat.6A bietet höhere Systemreserven.

Generell ist die ISO/IEC bindend für Planungen innerhalb Europas. Bei Neuplanungen sollten zudem ohnehin immer die höchsten Normanforderungen im Vordergrund stehen, um eine größtmögliche Planungssicherheit für die Zukunft zu gewährleisten = Cat. 6A

Generell sind Cat.6A und Cat.6A – Produkte für 10Gigabit – Anwendungen geeignet. Cat. 6A – Produkte bieten größere Systemreserven und garantieren ein sauberes Produktzusammenspiel im „Mix and Match“. D.h. im Produktmix von Komponenten unterschiedlicher Hersteller.

Durch den patentierten Buchsenaufbau bieten Rutenbeck – Produkte seit jeher größere Systemreserven als viele Mitbewerber. Und sind dadurch auch im "Mix und Match“ geeignet. Zudem sind alle Rutenbeck Cat.6A – Produkte bereits geeignet für PoE+/PoE++ und HDbaseT sowie fehlstecksicher bei RJ11/12 – Steckern.

Seit Einführung von Cat.6 – Produkten (ab 250MHz) sind normativ ausschließlich RJ45-Stecker zulässig. Gerade kleinere, 4- oder 6-polige Stecker können die Übertragungseigenschaften nachhaltig zerstören oder sogar die Buchsen mechanisch ruinieren. Rutenbeck Cat6Aiso – vertragen versehentliches Stecken von kleineren RJ11/12 – Steckern problemlos und sind damit „fehlstecksicher“. Normativ hinterlegt ist dieser Begriff nicht.

Nicht nur im Preis! Cat.6A-Produkte sind die richtigen im Mix&Match mit Produkten anderer Hersteller (z.B. Kabel, Patchkabel uvm.). Sie bieten ausreichend Reserven für die Abnahmemessung im Permanent Link. ClassEA-Produkte sind für Messungen im Channel Link ausgelegt, bei der die richtigen Systemkomponenten Voraussetzung für eine erfolgreiche Messung sind und auch beim Kunden verbleiben müssen!

Seit einigen Jahren hat sich hierzu ein neuer Standard mit Datenraten bis 40Gbit/s etabliert. Diese werden als Cat.8–Produkte deklariert. Soll es sich um Produkte mit dem weltweit verbreiteten RJ45-Steckgesicht handeln, werden diese als Cat.8.1-Produkte angeboten. Aber auch für eine erhöhte Planungs- und Zukunftssicherheiten in Büroumgebungen sind Cat.8.1-Produkte die richtige Wahl.

Cat.8.1-Produkte decken auch Applikationen mit geringerer Datenrate ab. Auch bei 25GBit/s-Applikationen sind sie die richtige Wahl. Und natürlich auch bei 10Gbit/s (Cat.6A-Anforderungen).

Die miniaturisierte, modulare Bauform macht Cat.8.1-Produkte auch prädestiniert für enge Einbausituationen zur Einhaltung der erforderlichen Mindestbiegeradien der Verkabelung. Dazu stehen eine Vielzahl unterschiedlichster Montageadapter für nahezu jede Montageart zur Verfügung.

Passive Geräte

Aktuelle Produktvideos finden Sie auf in unserem YouTube Kanal oder bei YouTube unter dem Suchbegriff „Rutenbeck".

Beim Cabel-Sharing werden beiden Ausgänge einer Datendose mittels nur eines Datenkabels angeschlossen. 2 Adernpaare – orange/weiß (an Klemme 1/2) sowie grün/weiß (an Klemme 3/6) – werden für die eine Buchse – blau/weiß (an Klemme 1/2) und braun/weiß (an Klemme 3/6) für die andere verwendet. Diese Belegungsvariante lässt aber lediglich Anwendungen bis 100BaseT = 100 Mbit/s zu.
Gigabit-Ethernet-Anwendungen sind damit nicht möglich. Die aktuelle Norm verlangt den Anschluss aller 8 Adern für eine Buchse. Wird, wie beim Cable-Sharing zwangsläufig, davon abgewichen, ist die Dose in jedem Fall entsprechend zu kennzeichnen/beschriften. Generell empfiehlt sich für Cabel-Sharing der Einsatz von geeigneten Adaptern. Diese Adapter finden Sie in unserem Programm unter der Artikelbezeichnung T-ADAP (Art.Nr. 13510603 / 04 / 05 / 06).

Ja, bei der Auswahl der jeweils zu kombinierenden Komponenten ist aber auf die richtige Übertragungsbandbreite zu achten. Dies ist an der Category-Kennzeichnung (z. B. Cat.6A, Cat.8.1, o. ä.) des jeweiligen Produktes zu erkennen.

Die unterschiedlichen Farbkennzeichnungen nach EIA/TIA 568 A oder B unterscheiden sich beim Anschluss lediglich bei zwei Paarkombinationen;
Variante A: Adernpaar weiß/grün auf Klemme 1/2 , Adernpaar weiß/orange auf Klemme 3/6
Variante B: Adernpaar weiß/orange auf Klemme 1/2 , Adernpaar weiß/grün auf Klemme 3/6
Variante B ist die in Europa empfohlene, aber nicht durchgängig verwendete. Keine der Varianten bringt dabei übertragungs-technische Nachteile, "richtig" oder "falsch" gibt es also nicht. Es ist beim Anschluss aber zwingend darauf zu achten, dass an beiden Seiten (z.B. Patchpanel und Dose) nach der identischen Variante aufgelegt wird! Ist die Herstellerkennzeichnung einer Komponente nicht eindeutig, hinterfragen Sie diese, um Fehler in der Installation zu vermeiden.

Beides, Zugentlastung wie Schirmung, werden bei Rutenbeck Datentechnikprodukten über patentierte Klemmen mit Doppelfunktion abgedeckt. Die Klemmen besitzen unterschiedliche Bereiche für Zugentlastung und Schirmaufnahme, die sich beim Verschrauben flexibel auf die unterschiedlichen Höhenverhältnisse anpassen können. Die konstruktive Ausführung sichert auch den Aufbau einer 360°-Rundumschirmung.

Dies ist dann erlaubt, wenn für die 230 V-Geräte ein Berührungsschutz nach DIN VDE 0620/05.92 eingehalten wird. Im Zweifelsfall ist dies beim Hersteller zu erfragen. In anderen Fällen ist ein Mittenmindestabstand von 80 mm einzuhalten.

Ja, alle Rutenbeck-Installationsdosen passen zu den Designabdeckungen aller namhaften Hersteller.

Rutenbeck REG–Geräte können und dürfen in der Unterverteilung direkt neben 230V–Geräten installiert werden, da sie der Isolationsklasse II entsprechen. Bei der Zuführung der Datenkabel ist, wie bei allen SELV-Leitungen üblich (Bsp. EIB/Sprechanlage usw.), auf einen Mindestabstand von 10 mm zu benachbarten 230V-Leitungen zu achten. Ist dies nicht möglich, ist eine zusätzliche Abschottung erforderlich.

In Datendosen wird eine Schneidklemm-Technik bevorzugt, da diese deutliche Vorteile hinsichtlich der Langzeitstabilität der Verbindung garantieren. So ist die hergestellte Verbindung z.B. gasdicht und damit dauerhaft zuverlässig.

Zinkdruckguss hat unter schirmungstechnischen Gesichtspunkten die besten Eigenschaften. Zudem ist diese Lösung mechanisch sehr stabil, so dass bei der Verarbeitung keinerlei mechanische Verformungen/Veränderungen auftreten können und somit die übertragungstechnischen Eigenschaften der Datendose vollständig beibehalten werden.

Zunächst sollte man bei diesen Garantiefragen einmal bedenken, dass es sich ausschließlich um Zusagen für die Übertragungseigenschaften einer Strecke handelt und nicht um Produktzusagen. „Abgenutzte“ Produkte, z. B. Buchsen nach Erreichen der max. Steckzyklen oder durch Falschnutzung (fälschlicher Weise ein RJ11/12-Stecker statt RJ45) fallen nicht darunter. Auch Rutenbeck gewährt eine Garantie von 25 Jahren unter den genannten Aspekten. Dabei beinhaltet diese Zusage, dass sich die Eigenschaften der Übertragungsstrecke nicht durch Einfluss unserer Produkte innerhalb dieses Zeitraumes verändern werden. Ein entsprechendes Zertifikat finden Sie unter www.rutenbeck.de im Downloadbereich.

Über www.rutenbeck.de im Bereich „Zertifizierungen“ bei den jeweiligen Produkten. Rutenbeck unterhält zudem ein eigenes Labor für entwicklungsbegleitende Messungen, Produktzertifizierungen uvm.. Diese Messungen beinhalten neben der Prüfung der elektrischen und übertragungstechnischen Normanforderungen auch die Sicherheit, dass gleichzeitig z. B. auch maßliche Aspekte und Normen berücksichtigt werden, was durch externe Institute häufig nicht gewährleistet werden kann. Zudem werden fortlaufend fertigungsbegleitende Prüfungen durchgeführt, um zu jeder Zeit eine gleich bleibende Übertragungsqualität garantieren zu können. Externe Prüflabore könnten diese Ergebnisse nur unterstützen, aber sonst keine Vorteile bieten und den Hersteller zudem nicht der Haftung und Verantwortung entbinden. Die Prüfverfahren sind im Detail ohnehin normativ beschrieben und daher auch in der Regel bei allen Anbietern identisch. In schwierigen Fällen sind Besonderheiten mit „freien“ Anbietern abgestimmt, so dass keine Diskussionen über Verfahrenstechniken auftreten sollten.

Den „Standard“ bilden heutzutage Cat.7-Kabel mit Anschlusskomponenten der Category 6A. Rutenbeck erfüllen dabei nicht nur die übertragungstechnischen Anforderungen, sondern erfüllen darüber hinaus auch sicher die neusten Standards für PoE++ - Anwendungen sowie Multimediaapplikationen. Weitere Planungshinwiese und Tipps finden Sie unter www.concept-r.de.

Die TAE-Abdeckung gibt es seitens aller Schalterhersteller in allen Programmen und Farben, so dass bei den TAE-Abdeckungen eine flächendeckend durchgängige Lösung geschaffen wurde. Rutenbeck-Universalmodule und die zugehörigen Montagadapter sind so optimiert, dass bei der Kabelzuführung in den Montagedosen (Unterputz, Brüstungskanal, Unterflur, REG usw.) unzulässige Biegeradien oder Knicke des Kabels bewusst vermieden werden können. Mit nur einer Modulvariante für alle diese Einbausituationen. Zudem lassen sich durch das Keystone-Format auch weitere Anschlusskomponenten in einem Montageadapter kombinieren. So ist z.B. ein kombinierter Sat- und Netzwerkanschluss für ein TV-Gerät problemlos realisierbar und wird mittels der passenden TAE-Designabdeckung in das gewünschte Schalterprogramm nahtlos integriert.

Prinzipiell kein Problem. Rutenbeck-Universalmodule passen dabei in alle Modulausschnitte mit „Keystone-Maßen“ (19,4 x 14,9 mm, bei mind. 1,2 mm Wandstärke). Dieses Öffnungsmaß ist weltweit standardisiert. Im Einzelfall empfiehlt sich aber immer im Vorfeld ein Montageversuch, da sich die Modulrastpunkte der Anbieter trotz gleicher Ausschnittmaße unterscheiden können und das Universalmodul dann nicht halten würde. Ebenso sollte berücksichtigt werden, wie sich die Kabelzuführung und Montagesituation nach Einbau in den Montageadapter ergibt, um beim Zusammenbau in die Montagedose auch eine praktikable Lösung zu erreichen. Wie immer bei der Auswahl von Anschlusskomponenten der Datentechnik.

Speziell für die Up-Montage wurde von Rutenbeck ein Montageadapter entwickelt, der für die Installation von Universalmodulen auf handelsüblichen Up-Installationsdosen die optimale Lösung darstellt. Dennoch sollte die Montage möglichst niemals in einer „einfachen“ Up- Montagedosen vorgesehen werden, da hier nicht ausreichend Platzreserven für die Kabelaufnahme/-führung bestehen. Seit 2019 werden normativ „Anschlussdosen mit erweitertem Anschlusraum“ für alle Anwendungen der Netzwerk- und Medientechnik empfohlen, wie z.B. die Kaiser Elektronikdose. Sie bieten den Vorteil einer biegeradienoptimierten Kabelzuführung. Gleichzeitig kann das bei der Modulmontage benötigte, überschüssige Kabelgut dort problemlos „verstaut“ werden.

Am besten modular. Hier sind sogar bis zu 3 Anschlusspunkte möglich, die Kabelzuführung kann aus beliebigen Richtungen erfolgen und das Design ist „neutral“ im Bezug auf das Schalterdesign.

Spreizkrallen sind nur als „Hilfsbefestigung“ zugelassen und können die normativ geforderten, mechanischen Belastungen eines Up-installierten Gerätes nicht abfangen. Dementsprechend muss eigentlich jedes Up-Gerät mittels der dafür vorgesehenen und in den Dosen integrierten Schraubbefestigungen befestigt werden. Die Spreizkrallen sollen eigentlich nur zur Fixierung vor der Schraubmontage dienen.

Durch Zunahme der Funktionalität vieler Up-Geräte, gerade im Elektronikbereich und dem damit erforderlichen Kabelgut, lassen viele Hersteller elektronischer Geräte die Krallen bereits seit Jahren weg, um Platz in der Up-Dose zu gewinnen (Bsp.: alle KNX-Geräte). Im Bereich der Datendosen ist das Platzproblem durch die recht starren und dicken Dateninstallationskabel ebenso gegeben. Spreizkrallen allein vermögen die auftretenden Kräfte der Dose nicht zu halten und rauben zudem wertvollen Montageraum. Da zwischenzeitlich alle im Markt befindlichen Up-Dosen für Schraubbefestigung vorgesehen sind, stellt das Weglassen der Spreizkralle heute kein Problem mehr dar.

Aktive Geräte

Zunächst wurde diese Anschlussart auch zur Erleichterung des Anschlusses gewählt. Da es sich um Schraub-/Steckklemmen handelt, kann zunächst das Kabel separat an die Klemme angeschlossen werden. Nach dem Aufstecken auf die Anschlussleiste des AC WLAN oder SR10TX GB (PoE)  ist das Kabel kontaktiert. Beim AC WLAN bringt das erhebliche Vorteile aufgrund der Platzverhältnisse in der Up-Installationsdose. Zudem erleichtert es die Demontage im Servicefall und ermöglich dann einen unkomplizierten und zügigen Gerätetausch.

LSA-Klemmen stellen den Standard bei der Anschlusstechnik passiver Netzwerkinstallationen dar. Und das zu Recht. Nur damit können Anforderungen wie z.B. die Gasdichtigkeit der Kontaktstelle und andere für eine langjährige Funktion aufrecht erhalten werden. Die normgerechte Installation wird nach Abschluss der Arbeiten mittels Messprotokoll dokumentiert. Bei Kundenanforderungen nach Systemgarantien von 25 Jahren und mehr, sind diese Faktoren unumgänglich und standardisiert. Bei passiven Strecken steht zudem das Argument der „Anwendungsneutralität“ im Vordergrund. D.h. es ist zum Zeitpunkt der Installation noch nicht bekannt, welche Applikationen hier später aufgesetzt werden. Ggf. auch aus Bereichen der Telefonie oder Meldetechnik (Krankenhäuser usw..). Die normativ vorgegebenen Randbedingungen bzgl. der Bauart uvm. sind dann unumgänglich. Auch hinsichtlich der Anschlusstechnik. Beim AC WLAN oder auch anderen Lösungen wie dem SR10TX GB (PoE) handelt es sich um aktive Komponenten der Netzwerktechnik. Im Prinzip werden hier Switches kaskadiert. Also nichts anderes, als üblicher Weise eine direkte Verbindung zweier aktiver Geräte mittels Patchkabel. Hierbei erfolgt kein Einmessen der Strecke, man muss sich auf die Leistungsfähigkeit der Patchkabel verlassen. Übertragungstechnisch entfällt aber auch die übliche Zusatzdämpfung durch weitere, passive Geräte in der Strecke, wie Patchpanel oder Datendosen. Die direkte Kommunikation aktiver Geräte beinhaltet den Vorteil, dass direkt an der Kontaktstelle mit voller Sendeleistung in die Strecke eingespeist wird. Bei direkter Kommunikation können auch Fehler wie z.B. vertauschte Farbcodes bei der Klemmenbelegung durch internes Management wieder durch die integrierte Elektronik aufgehoben werden. Die Anzeigen der Geräte zeigen auch sofort die einwandfreie Funktion der Strecken auf, so dass keine zusätzlichen Messungen erforderlich sind. Die sts. Rutenbeck eingesetzten Schraub-/Steckklemmen müssen natürlich entsprechend an die Leistungsfähigkeit der jeweiligen, aktiven Produkte angepasst sein und die HF-Anforderungen für diese Applikationen in vollem Umfang erfüllen. Streckenlängen bis 90 m zwischen den angeschlossenen Geräten sind dann auch damit problemlos möglich. Wie bei passiven Strecken auch. Der Einsatz dieser Klemmen bringt also keinerlei Nachteile mit sich. Im Gegenteil wird der Anschluss leichter und die Strecke „prüft“ sich selbst. Somit kommen auch weniger spezialisierte Anwender damit klar und die Kommunikation im Servicefall erleichtert sich erheblich.

PoE

PoE steht für Power over Ethernet. Bei diesem Verfahren wird zusätzlich zu den Daten noch die Leistung für die Endgeräte übertragen. Dies sind bis zu ca. 15W (bei 48V)

Bei PoE entfallen die sonst noch zusätzlich erforderliche 230V-Steckdosen und damit auch die Netzteile der Endgeräte. Dadurch können z.B. PoE – Kameras wesentlich einfacher und flexibler an der Decke platziert werden.

PoE+ ist der erweiterte PoE – Standard (IEEE802.3at). Dabei werden bis zu ca. 30W zusätzlich zu den Daten übertragen.

Der Standard wurde erneut ausgeweitet (IEEE802.3bt), auf nunmehr bis zu 90W. Dabei wird der Strom auf alle 4 Paare aufgeteilt.

Dabei handelt es sich um einen Standard der Fa. Cisco, der bis zu 90W auf 4 Adernpaaren überträgt.

Dies sind in erster Linie PoE-Kameras, IP-Telefone, WLAN–Accesspoints, Mediaplayer, Bedienpanel für das Smarthome uvm., aber zwischenzeitlich z.B. auch LED-Beleuchtungslösungen.

Da die Leistung nicht nur über die Kabel, sondern auch über die Buchsen- und Steckerkontakte übertragen werden müssen, müssen diese Kontakte auch dafür ausgelegt sein. Sonst zerstört der Funke, der sich beim Ziehen des Steckers unter Last immer bildet, die Kontaktoberfläche und beeinträchtigt damit die Übertragungseigenschaften nachhaltig. Lassen Sie sich die PoE (+/++) – Tauglichkeit immer vom Hersteller der Produkte garantieren. Rutenbeck – Produkte erfüllen alle aktuellen Anforderungen an PoE, PoE+ und PoE++.

Entweder es werden PoE – fähige Switche eingesetzt. Diese speisen gleichzeitig zu den Daten die vom Endgerät geforderte Leistung ein. Oder man verwendet sogenannte Midspan – Lösungen. Das sind spezielle Patchpanel, die ein Zusammenführen von PoE und Daten auf eine Strecke erlauben. Vorhandene Switche, Router usw. können dann weiterverwendet werden.

line21®

Die gemeinsame Übertragung von Daten und Telefonie auf einer Leitung funktioniert ausschließlich in Verbindung mit analogen Telefonanwendungen. Wird die in Frage kommende Telefonanlage mit analogen Telefonen betrieben, so bleiben alle Funktionen, die über diese Anlage verfügbar sind, erhalten.

Ja, das Übertragen weiterer Dienste in benachbarten Adern – auch eines gemeinsamen Kabels – ist problemlos möglich.

Ja, generell ist jede Leitung, z. B. auch Sternvierer möglich. Eine Paarverseilung jeweils zweier Adern ist dabei vorteilhaft. Die Längenbeschränkungen sind dabei einzuhalten (30 m bei bis zu 100 Mbit/s, 50 m bei bis zu 10 Mbit/s).

Bitte fragen Sie unsere regionalen Vertretungen oder wenden Sie sich an unsere technische Hotline. Testgeräte können Ihnen auf diesem Wege im Vorfeld leihweise zur Verfügung gestellt werden. Commercial Support: 02355 82-137 (commercial.support@rutenbeck.de)

POF

Bei Datalight handelt es sich um eine eingetragene Wort-/Bildmarke der Fränkischen Rohrwerke Gebr. Kirchner  GmbH&Co.KG,welche für POF- Installationsprodukte verwendet wird. Rutenbeck R-Fibre/POF-Produkte sind dazu durchgängig kompatibel und können bedenkenlos kombiniert werden.

Alle R-Fibre/POF-Geräte besitzen einen Anschluss für ein 2,2 mm Duplex – Kabel. Diese sind mechanisch stabiler als andere Lösungen und damit optimiert für den „professionellen“ Einsatz. Zum Bsp. beim Einziehen in Installationsrohr oder bei der Unterputz-Verlegung.

R-Fibre/POF–Geräte sind nicht direkt mit älteren 1,5 mm POF-Kabeln kombinierbar. Sollte bereits eine Verkabelung auf Basis eines 1,5 mm Kabels vorhanden sein, so kann mittels eines mechanischen Verbinders von Rutenbeck ein Übergang geschaffen werden .

Zur Behebung von Kabelbrüchen gibt es „POF-Lüsterklemmen“ von Rutenbeck.

POF- und 230V-Leitungen dürfen direkt nebeneinander, auch z.B. kombiniert in einem Installationsrohr oder der Unterverteilung verlegt werden. Da über POF-Leitungen kein elektrisches Potential übertragen wird, ist dies zulässig.

Zur Verlängerung einer Strecke wird einfach eine zweite Strecke aufgebaut und der Ausgang der 1.Strecke in die zweite eingespeist .

Aktive POF-Komponenten haben eine Leistungsaufnahme von ca. 1 W (100 Mbit/s) und ca. 3 W (1 Gbit/s). Damit sind die Geräte deutlich sparsamer als z.B. WLAN oder dLAN-Geräte aus dem „do it yourself – Segment“, die im Standby- und Sendebetrieb deutlich höhere Kosten erzeugen (5 – 30 W). POF – Geräte sind damit auch unter dem Gesichtspunkt „Green IT“ einsetzbar. Zudem schonen die Plastikfasern die Kupfer Ressourcen und sind unabhängig von der Kupfernotierung.

POF ist zwischenzeitlich in Analogie zur Glasfaser normiert. Die Rutenbeck –Lösungen entsprechen dabei der Kategorie OP1 (Stepindex – POF) bei Reichweiten von 50-100 m. Ebenfalls normiert sind zwischenzeitlich unterschiedlichste Steckerlösungen für POF. Diese kommen aber weniger in Installationslösungen zum Einsatz, da hier der Vorteil der „steckerlosen“ Kontaktierung im Vordergrund steht. Weiterhin sind die verwendeten Übertragungsprotokolle gemäß IEEE zwischenzeitlich standardisiert.

In kleineren Anwendungen reicht es bei der Installation der Kabel mit einer einfachen Taschenlampe in ein Faserende hinein zu leuchten. Sieht man das Licht am anderen Ende, ist die Faser einwandfrei. Nach Anschluss der Endgeräte, zeigen die LED´s an den Geräten die einwandfreie Funktion der Strecke an. Zusätzlich sind auch Pegelmessgeräte am Markt verfügbare, die das Einmessen der Strecke ermöglichen.

R-Fibre/POF-Geräte sind uneingeschränkt kompatibel die zu POF-Geräten unter der Wort-/Bildmarke „Datalight“ vertrieben werden.

Eindeutig nein. Über POF sind ähnlich wie bei WLAN oder dLAN–Anwendungen nur Ethernet – basierte, digitale Anwendungen übertragbar. Analoge Telefonie bzw. ISDN benötigt zudem noch definierte Spannunsgpegel, die über POF nicht realisiert werden können. VoIP – Anwendungen sind hingegen kein Problem, da diese auf IP und damit das Ethernet – Protokoll aufsetzten.

Gigabit Endgeräte sind durchgängig verfügbar und auch rückwärtskompatibel zu 100 Mbit – Geräten einsetzbar.

Eine POF-Faser besteht aus dem Kernmaterial, der Reflexionsschicht und dem Schutzmantel.
Die Polymerfaser aus dem Material PMMA (Plexiglas) ist 1 mm dick und hat mit Mantel einen Außendurchmesser von 2,2 mm.

Die Duplexfaser hat demnach die Abmessungen 2,2 x 4,4 mm.

Zuerst ist zu sagen, dass die Klasse nicht mit der Kategorie verglichen werden kann. Die Klasse bezieht sich auf die Verkabelungsstrecke und die Kategorie auf Komponenten.

R-Fibre/POF kann in Anwendungen der Klasse D eingestuft werden. Klasse D ist geeignet für Datenraten bis 1 Gbit/s.

Die POF-Leitung wird ohne UV-Stabilisator hergestellt, somit ist   

 sie ohne zusätzlichen Schutz nicht für den Einsatz im Freien  

 geeignet.

Die Unterputzgeräte passen in handelsübliche Up-Installationsdosen. Generell sind in Schalter-/Abzweigdosen mit einer Tiefe von 65mm zu bevorzugen.

Die optischen Signale werden über die aktiven POF- Medienkonverter/Switches in elektromagnetische Signale umgewandelt. Über die RJ45 Anschlüsse (Ethernet Ports) der Endgeräte können alle netzwerkfähigen Endgeräte an die POF- Strecke angeschlossen werden.

Der Cutter kann erfahrungsgemäß bis zu 20-mal benutzt werden. Sobald eine Deformierung der Klinge sichtbar ist, wird von der Weiterbenutzung abgeraten, da dies zu einer höheren Dämpfung der Faser an der Schnittkante führen könnte.